Kirchenkonzert in Westerndorf

Barockmusik zum Rosenkranzmonat Oktober am Sonntag, 11. Oktober 2020 um 19 Uhr in St. Johann Baptist in Westerndorf am Wasen mit

  • Simon Steinkühler, Barockvioline und Viola d´ Amore
  • Clemens Schlemmer, Dulcian
  • Robert Schröter, Cembalo

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation gibt es eine begrenzte Anzahl von Plätzen in der Kirche.
Wir bitten dringend um Anmeldung: Simon.Steinkuehler(at)gmx.de

Der Eintritt ist frei! Ein Kostenbeitrag wird erbeten.

Programmfolge:
  1. Giovanni Battista Fontana (* 1598 in Brescia; † 1630 in Padua):
    Sonata Nona Fagotto e violino (1641) in F-Dur

  2. Heinrich Ignaz Franz Biber (* 1644 in Wartenberg, Böhmen; † 1704 in Salzburg):
    Rosenkranzsonate „den du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast“ in d-dorisch
    Praeludium-Variatio-Aria (Allegro)-Variatio-Adagio-Finale

  3. Philipp Friedrich Buchner (* 1614 in Wertheim; † 1669 in Würzburg):
    Sonata VII aus „Plectrum musicum“ op. 4 in G-mixolydisch

  4. Heinrich Ignaz Franz Biber:
    Rosenkranzsonate „den du, o Jungfrau, zu Elisabeth getragen hast“
    in A-Dur Sonata-Presto-Allemande-Presto

  5. Johann Rosenmüller (* um 1619 in Oelsnitz/Vogtland; † 1684 in Wolfenbüttel):
    Sonata Terza a 2 in d-dorisch (1682)

  6. Heinrich Ignaz Franz Biber:
    Rosenkranzsonate „den du, o Jungfrau, zu Betlehem geboren hast“
    in h-moll Sonata-Courante-Double-Adagio

  7. Biagio Marini (* 1594 in Brescia; † 1663 in Venedig):
    Sonata undecima per Violino e Fagotto, aus op. 8 in F-Dur

  8. Heinrich Ignaz Franz Biber:
    Rosenkranzsonate „den du, o Jungfrau, im Tempel aufgeopfert hast“ in d-dorisch Ciacona

  9. Philipp Friedrich Buchner:
    Sonata VIII aus „Plectrum musicum“ op. 4 in d-dorisch

  10. Heinrich Ignaz Franz Biber:
    Rosenkranzsonate „den du, o Jungfrau, im Tempel wiedergefunden hast“ in A-Dur
    Praeludium-Presto-Allemande-GigueSarabande-Double

  11. Giovanni Battista Fontana:
    Sonata Decima Fagotto e Violino
Clemens Schlemmer

Clemens Schlemmer studierte modernes Fagott und Kontrafagott an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin, welches er 1998 abschloss. In der Zeit als Solo-Kontrafagottist der Norddeutschen Philharmonie Rostock spielte er außerdem bei verschiedenen Orchestern wie u.a. dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin und den Berliner Philharmonikern, dem Staatsorchester Halle, der Neubrandenburger Philharmonie oder auch dem SWR-Sinfonieorchester zur Aushilfe. Mit großer Leidenschaft widmete er sich der Kammermusik wie dem klassischen Bläserquintett, aber auch der zeitgenössischen Musik, wie zahlreiche Mitwirkungen bei Konzerten des Kammerensembles Neue Musik Berlin oder dem Ensemble Modern unterstreichen. Noch während der Elternzeit 2006 begann er bei Christian Beuse an der UdK Berlin Barockfagott und Dulcian zu studieren. Um sich dem Studium und insbesondere der historischen Aufführungspraxis ganz intensiv widmen zu können, kündigte er seinen Festvertrag in Rostock und schloss an den Diplomabschluss 2008 noch ein Aufbaustudium an der UdK bei Christian Beuse mit dem klassischen Fagott an. Inzwischen lebt Clemens Schlemmer mit 2 Kindern in Eichstätt und spielt in zahlreichen Ensembles der historischen Aufführungspraxis wie u.a. der Berliner Lautten Compagney, dem Telemannischen Collegium Michaelstein, La Banda Augsburg, der Neuen Münchner Hofkapelle, dem Dresdner Barockorchester, dem Händel Festspielorchester Halle, der Cappella Sagittariana Dresden, Elbipolis Hamburg und nicht zu Letzt der Akademie für Alte Musik Berlin. Ein Höhepunkt der jüngeren Zeit ist die Mitwirkung an der inzwischen abgeschlossenen ersten Heinrich-Schütz-Gesamteinspielung mit dem Dresdner Kammerchor unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann.

Robert Schröter

Robert Schröter (München) ist auf historischen Tasteninstrumenten (besonders Cembali und Orgeln) beheimatet, gelegentlich auch auf dem Klavier zu hören. Cembalo und Klavier studierte er in München und Basel, u.a. bei Thomas Böckheler, Michael Eberth und Jörg-Andreas Bötticher. Er errang Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben, u.a. in Brügge und beim Bach-Wettbewerb in Leipzig, und wurde daraufhin vom Bach-Wettbewerb Leipzig als offizieller Begleiter engagiert. CD-Einspielungen und Rundfunkaufnahmen u.a. für Sony BMG, den Bayerischen Rundfunk, Oehms und raccanto. Zusammenarbeit u.a. mit Reinhard Goebel, dem Rundfunkorchester des BR und der Bayerischen Kammerphilharmonie. Lehraufträge an der Münchener Musikhochschule und der Ludwig-Maximilian-Universität München. Tätigkeit als Dozent auf Kammermusikkursen. Mit dem Sänger Andreas Pehl bildet Robert Schröter das "ensemble raccanto", das in 8 Jahren inzwischen über 10 verschiedene Konzertprogramme zu verschiedenen Themen auf die Bühne gebracht hat, u.a. beim Bachfest Leipzig, und mit ihrer ersten CD "Il Sassone" bei Kritik und Publikum Erfolge feiern durfte.

Simon Steinkühler

Simon Steinkühler wurde 1973 in Rosenheim geboren und arbeitet dort als Musiklehrer. Seine Studien der führten ihn u.a. nach Würzburg, wo er bei Gottfried von der Goltz Barockvioline studierte. Lars-Ulrik Mortensen und Glenn Wilson waren wegweisend auf dem Cembalo und beim Continuospiel. Kurse u.a. bei Simon Standage, John Holloway, Elisabeth Wallfisch, Anton Steck, Ingrid Seifert, Jesper Christensen oder Christopher Stembridge rundeten seine Ausbildung ab. Außerdem studierte er an der Musikhochschule in München Schulmusik und Gehörbildung. Auf der Viola d´ Amore erhielt er wertvolle Anregungen durch Frau Marianne Ronez in Innsbruck. Mit der Geige war Simon Steinkühler schon in Frankreich, Kroatien, ganz Deutschland, Österreich, Südtirol, Istanbul... zu Konzerten eingeladen. Neben seinem Wirken als Konzertmeister des Barockorchesters „Sans Souci“ und Engagements bei anderen Barockensembles tritt er in der Rosenheimer Konzertreihe „Alte Musik in der Heilig-Geist Kirche“ auf. Außerdem wirkt der Geiger auch als Herausgeber Alter Musik z.B. beim Cornetto Verlag und beim Inntal-Verlag.