Pfarrei Heilig Blut

Pfarrbüros geschlossen

Liebe Besucherinnen und Besucher unseres Pfarrbüros!

In Wahrnehmung unserer besonderen Verantwortung wollen wir als Kirche vor Ort dazu beitragen, das Infektionsgeschehen zu verringern. Deswegen bleibt das Pfarrbüro für den Parteiverkehr ab sofort geschlossen. Gerne sind wir Sie zu den bisherigen Öffnungszeiten telefonisch erreichbar unter

  • 08031 / 26 25 – 0.

Für alle, die Beistand und ein offenes Ohr brauchen, sind unsere Seelsorgerinnen und Seelsorger erreichbar unter 0162/9880323.

Einen trotz allen Umständen guten Start ins neue Jahr und Gottes reichen Segen! Bleiben Sie gesund!

Daniel Reichel 
Pfarrer
Florian Weindl
Verwaltungsleiter


Gottesdienste und Hygienevorgaben

Bitte weiterhin beachten! Halten Sie beim Betreten der Kirchen und im Gottesdienst den notwendigen Abstand.

 

Zudem ist eine Teilnahme an allen Gottesdiensten nur noch mit einer medizinischen Maske (z.B. FFP2-Maske, OP-Maske, etc.) zulässig. Auch eine Abnahme der Maske am Platz ist nicht mehr gestattet. Ferner besteht ein Gesangsverbot.

 

Zu allen Gottesdiensten ist eine vorherige Anmeldung in unseren Pfarrbüros per Telefon zu den Öffnungszeiten erforderlich!

  • Heilig Blut
    Tel. 2625-0 am Mo, Di, Mi 09.00- 11.30 Uhr und Do 16.00-18.00 Uhr
  • Pang
    Tel. 2625 -60 am Mo, Di, Mi 09.00 – 11.30 Uhr und Do 16.00-18.00 Uhr
  • Oberwöhr
    Tel. 2625 -70 am Mi 08.00-09.00 Uhr, Do 16.00-18.00 Uhr, Fr 09.00 – 11.30 Uhr

Wir bitten zu beachten, dass über eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter keine Anmeldung möglich ist, da wir Ihnen persönlich Ihre Reservierung bestätigen möchten.

 

 

Jetzt Weichen stellen für Bewahrung der Schöpfung

Wie kann die katholische Kirche nachfolgenden Generationen eine gerechte und lebenswerte Umwelt hinterlassen? Was können Pfarreien und Pfarrverbände unternehmen, um den Klimawandel zu stoppen? Und wie sehen nachhaltige Konzepte für Mobilität, Bauen, Ressourcenverbrauch und Gebäudemanagement aus?

Diese und weitere Fragen standen jetzt im Mittelpunkt eines Umweltdialogs mit dem Titel „Kirche und Klimaschutz“ im Rosenheimer Stadtteil Heilig Blut. Referent des Abends war Hermann Hofstetter, Umweltmanagementbeauftragter im Erzbischöflichen Ordinariat München und Fachreferent Umwelt.

Den Kontakt hergestellt hatte Franz Opperer, Stadtrat und Mitglied der Kirchenverwaltung Heilig Blut, der sich freute, jetzt den Referenten in Rosenheim begrüßen zu können.

Die Veranstaltung der Stadtteilkirche Rosenheim-Am Wasen, die pandemiebedingt am Pfarrheim Heilig Blut (im Freien, aber zugleich wettergeschützt) stattfand, stieß auf großes Interesse bei unterschiedlichen Generationen und war entsprechend gut besucht. Unter den Gästen waren Domkapitular Dekan Pfarrer Daniel Reichel mit dem gesamten Pastoralen Team, Paul Deutschenbaur, der Vorsitzende vom Dekanatsrat Rosenheim, sowie die Vorsitzenden der drei Pfarrgemeinderäte in der Stadtteilkirche und Herr Hiltl 1. Vorsitzender des Bürger-Vereins Happing.

Referent Hofstetter stellte das breit gefächerte Thema Umwelt- und Ressourcenschutz vor und erläuterte dessen Historie in der Kirche allgemein sowie in Oberbayern im Konkreten. Die Schöpfung zu bewahren, ist an sich ein zentraler christlicher Gedanke. „Wenn wir so weitermachen wie bisher, benötigen wir für unsere Lebensweise im Jahr 2050 drei Erden“, fasste er zusammen. Um jedoch langfristig die Umsetzung der Klimaziele erreichen zu können, sei jeder einzelne gefragt. Die Prozesse dazu anzustoßen und auf Dauer ein Umdenken sicherzustellen, sei kein einfacher Weg – im Gegenteil.

Wie vielschichtig das Thema ist, erklärte er anhand von Beispielen. So hat die Erzdiözese eine Broschüre herausgegeben, die sich mit dem Thema „Bauen und Sanieren“ beschäftigt und darin Wege aufzeigt, wie verträglich gebaut werden kann und welche Materialien sich besonders eignen. Auch das Thema „Ernährung und Verpflegung“ spielt dem Experten zufolge eine wesentliche Rolle, beispielsweise in kirchlichen Einrichtungen wie Kindergärten und anderen Betreuungseinrichtungen. In Sachen Flächenversiegelung und Nutzung von kirchlichen Grund und Boden zeigte er Beispiele auf, die es der Natur ermöglichen, sich „wohl“ zu fühlen. „Weil wir es gewohnt sind, dass eine Wiese regelmäßig gemäht wird, sieht sie für uns nur dann sauber und gepflegt aus“, machte er deutlich.

Für Flora und Fauna sei es dagegen sinnvoller, auf eine „Wildwiese“ zu setzen. Den Abschluss bildete eine Diskussionsrunde mit den zahlreichen Besuchern, die allerlei Themenschwerpunkte – von Entsorgungsverfahren in Sachen Altpapier bis hin zur Gestaltung von landwirtschaftlichen Flächen, Friedhöfen und Grünanlagen – umfasste.

Neben der Prozessberatung, dem Design von Pilotprojekten und der Koordination von Abläufen beschäftigt sich Hermann Hofstetter mit der Entwicklung und Implementierung von Nachhaltigkeitskriterien. Er koordiniert die diözesane Nachhaltigkeitsberichterstattung und verantwortet zudem die überdiözesane Kooperation in Sachen Kirchenklima, Nachhaltiges Bauen und „enkeltaugliche Verpflegung“.

Martin Aerzbäck