Pfarrei Mariä Himmelfahrt

Gottesdienste und Hygienevorgaben

Bitte weiterhin beachten! Halten Sie beim Betreten der Kirchen und im Gottesdienst den notwendigen Abstand.

Zudem muss der Mund-Nasen-Schutz getragen werden:

  • beim Betreten und Verlassen der Kirchen bzw. der Veranstaltungsorte (Pfarrheim etc.)
  • während des Singens

Zu den Gottesdiensten am Samstag und Sonntag oder an Feiertagen ist eine vorherige Anmeldung in unseren Pfarrbüros per Telefon zu den Öffnungszeiten erforderlich!

  • Heilig Blut
    Tel. 2625-0 am Mo, Di, Mi 09.00- 11.30 Uhr und Do 16.00-18.00 Uhr
  • Pang
    Tel. 67967 am Mo, Di, Mi 09.00 – 11.30 Uhr und Do 16.00-18.00 Uhr
  • Oberwöhr
    Tel. 4027-0 am Mi 08.00-09.00 Uhr, Do 16.00-18.00 Uhr, Fr 09.00 – 11.30 Uhr

Wir bitten zu beachten, dass über eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter keine Anmeldung möglich ist, da wir Ihnen persönlich Ihre Reservierung bestätigen möchten.


Kurat i. R. Magister Ernest Mayer verstorben

 

Rosenheim – Kurat i. R. Ernst Mayer ist tot. Im Alter von 91 Jahren ist er am Montag in Ebersberg verstorben. Der Geistliche hatte die letzte Station seiner aktiven priesterlichen Laufbahn im Rosenheimer Süden verbracht.

Mayer wurde am 14. September 1929 in Wien geboren. Die Priesterweihe empfing er 1955 in Freising. Anschließend war er zwei Jahre als Kooperator-Verweser, also Vertreter, in Palling (Landkreis Traunstein) eingesetzt, bevor er Kaplan in der Gemeinde Maria Rosenkranzkönigin in Neubiberg bei München wurde. Weitere acht Jahre als Kaplan folgten in Moosburg an der Isar. Als Kurat war Mayer ab 1969 fast zwei Jahrzehnte lang für die Pfarrei Heilige Familie in Thansau (Gemeinde Rohrdorf) verantwortlich sowie anschließend im nur wenige Kilometer entfernten Nachbarort Lauterbach eingesetzt.
Seinen zweitlängsten zusammenhängenden Dienst als Seelsorger übte er schließlich in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt aus. Von 1987 bis 1994 war Mayer als sogenannte ständige Mithilfe tätig. Doch auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand Mitte der 1990er-Jahre feierte er noch weitere 15 Jahre regelmäßig die Eucharistiefeiern in den Kirchen von Aising, Pang und Westerndorf.
Der geborene Österreicher galt als geselliger und umgänglicher Priester, dem vor allem die Familien am Herzen lagen. Er war zudem belesen. Pfarrer Korbinian Kreuz bezeichnete ihn einst als treuen Co-Piloten. "Wir trauern um Ernst Mayer, der viele Jahre seinen Dienst bei uns getan hat", so Domkapitular Dekan Daniel Reichel. "Auch im Namen meiner Vorgänger möchte ich deshalb ein herzliches Vergelts Gott aussprechen", so der Pfarrer der Stadtteilkirche Rosenheim-Am Wasen. Die Beisetzung fand am 27.11.2020 im engsten Familienkreis in Gröbenzell (Landkreis Fürstenfeldbruck) statt. Im Rahmen des Engelamtes am Mittwoch, 2. Dezember, um 19 Uhr in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Pang besteht die Möglichkeit, betend an Kurat i. R. Ernst Mayer zu denken. Es wird um telefonische Anmeldung im Pfarrbüro Pang gebeten.
Martin Aerzbäck
 

 


Alois Unterlinner 25 Jahre Mesner

Im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes wurde Alois Unterlinner für seine langjährige Tätigkeit als Mesner der Pfarrkirche Pang geehrt. Domkapitular Dekan Daniel Reichel stellte in seiner kurzen Ansprache die Verdienste Unterlinners in den Mittelpunkt.

Er sprach Dank und Anerkennung für die zuverlässige und kompetente Arbeit aus. Zudem verwies er auf die tatkräftige Unterstützung von Ehefrau Christa, die immer für den schönen Blumenschmuck sorgt. Diözesanleiter Eduard Kadoch schloss sich der Würdigung an und überreichte das Mesner-Ehrenzeichen in Silber mit einer Urkunde des Erzbischofs. Alois Unterlinner hatte 1995 das Mesneramt von seinen Eltern übernommen. Die Kirchenbesucher dankten dem Jubilar mit einem kräftigen Applaus.

 

 


Ein Leben für die Aisinger Kirche St. Stephanus

Verstorben ist jetzt im Alter von 86 Jahren Resi Hehensteiger. Sie war 46 Jahre lang als Mesnerin die „gute Seele“ der Filialgemeinde St. Stephanus in Aising. Voller Überzeugung und mit großer Schaffenskraft hegte und pflegte sie das Gotteshaus im Rosenheimer Süden bis ins hohe Alter. Versehen mit den heiligen Sterbesakramenten ist sie nun friedlich eingeschlafen.

Geboren 1934 in Linden bei Holzkirchen (Landkreis Miesbach) heiratete sie 1958 Sepp Hehensteiger und in das Schustermarx-Anwesen ein, wo sie in unmittelbarer Nachbarschaft zum spätgotischen Gotteshaus ihre Heimat fand. Bis zu dessen Ableben im Jahr 2013 versahen die beiden den Mesnerdienst zusammen. Resi Hehensteiger sorgte dafür, dass die Kirche stets blitzblank geputzt, liebevoll gepflegt und an den Feiertagen mit einem Blumenschmuck versehen war, der sich sehen lassen konnte. Das Patrozinium am Stephanitag lag ihr jedes Jahr besonders am Herzen. „Legendär war immer das gemeinsame Christbaumaufstellen, dem sogleich das Schmücken folgte“, erinnern sich einige Aisinger im Gespräch mit unserer Zeitung. Weitere Höhepunkte in „ihrer“ Kirche waren die Segnung der neuen Orgel, der unzählige Arbeitsstunden vorausgegangen waren, sowie die Primiz von Siegfried Schöpf. Für ihr außergewöhnliches Engagement hat Resi Hehensteiger schließlich die „Ehrenurkunde für treue Dienste im Hause des Herrn“ samt Ehrennadel von Erzbischof Rainhard Kardinal Marx erhalten (wir berichteten).

Mit selbstlosem Einsatz engagierte sich die Verstorbene zudem viele Jahre lang bei den Pfarrsenioren und organisierte nicht nur Ausflüge und Tagesfahrten, sondern auch zahlreiche andere Zusammenkünfte und Veranstaltungen. Ihr tatkräftiger Einsatz in vielen Bereichen, über Jahrzehnte hinweg zusammen mit ihren Ehemann Sepp, und ihre Fürsorge sorgten dafür, dass sie im Aisinger Dorfleben stets gerne gesehen und angesehen war. In der Zusammenarbeit mit Generationen von Ministranten und Priestern kam stets ihr inneres Anliegen zum Tragen, St. Stephanus zu einem Mittelpunkt des Glaubens und der Hoffnung zu machen.

 „Von Herzen möchte ich Frau Hehensteiger für ihren jahrzehntelangen Einsatz und ihre treue Verbundenheit mit unserer Filialkirche St. Stephanus danken“, so Domkapitular Dekan Daniel Reichel, Pfarrer der Stadtteilkirche-Am Wasen, gegenüber den OVB-Heimatzeitungen. aez

  
 

Neue Führung bei den Pfarr-Senioren Pang

Am 29.11.2020 wurden Genovefa Steinberger mit ihrem Mann Sebald und ihrer Mitarbeiterin Marie Therese Anthofer verabschiedet. Im Anschluss stellte sich das neue Team um Rita Metzger vor. 

Pfarrer Daniel Reichel bedankte sich bei Vefi Steinberger, die nach 16 Jahren  in den "Ehrenamtsruhestand" trat, davon acht Jahre als Leiterin der Pfarrsenioren. In den Dank schloss er ihren Mann Sebald und Marie Therese Anthofer mit ein, die gemeinsam mit den anderen Mitwirkenden die Pfarrsenioren zu einer Erfolgsgeschichte gemacht hatten. Sie selbst erinnerte sich, dass sie von der verstorbenen Aisinger Mesnerin angesprochen worden war und so in der Pfarrei Wurzeln schlagen konnte. Vefi bedankte sich bei allen, die mitgewirkt hatten und sagte, dass sie diese Aufgabe gern erfüllt hatte.

Rita Metzger sprach von Abschied und Neuanfang. Sie dankte den Ausscheidenden für ihren Einsatz und erinnerte an die vielen schönen Stunden und Ausflüge. Dekan Reichel segnete die Senioren und wünschte weiterhin Erfolg. 

Hier sind das alte und das neue Team, eingerahmt von Gemeindereferentin Maria Leutgäb und Domkapitular Daniel Reichel. Im Vordergrund von links Thesi Anthofer, Vefi und Sebald Steinberger. 2. Reihe: neue Vorsitzende Rita Metzger, Renate Dinzenhofer, Christine Demberger. 3. Reihe: Edith Daxlberger, Rosmarie Schöpf und Barbara Grimmeisen.


Rosenkranzsonaten in Westerndorf 

Nach einer rund sieben Monate langen Pause war es wieder so weit: Ein Konzert mit dem Titel „Barockmusik zum Rosenkranzmonat Oktober“ fand in der Rundkirche von Westerndorf am Wasen statt.

Zu hören waren Simon Steinkühler (Barockvioline und Viola d'amore), Clemens Schlemmer (Dulcian) sowie Robert Schröter (Cembalo). Sie gaben Werke von Heinrich Ignaz Franz Biber, Giovanni Battista Fontana, Johann Rosenmüller und Biagio Marini zum Besten. „Es war ein tolles Konzert, der Klang des Dulzian war großartig“, so Irmi Speckmeier, Kirchenmusikerin der Stadtteilkirche-Am Wasen. Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation war die Sitzplatzanzahl limitiert. Jeder Besucher musste sich deshalb im Voraus per E-Mail anmelden, was nach Angaben der Veranstalter sehr gut geklappt hat. Neben der Abstandsregel galt die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung. Ob das nächste Konzert im Januar (da hat Simon Steinkühler acht Musiker dabei) ebenfalls wieder in Westerndorf stattfindet, steht aktuell noch nicht fest und wird zu gegegeber Zeit bekannt gegeben. (Archivfoto: Aerzbäck)